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Die Reserve der Bundeswehr

Vizeadmiral Dipl.-Ing. Joachim Rühle (Quelle: Bundeswehr)

"Ich werde mich dafür einsetzen, Reserve prominent zu machen, attraktiv zu machen, flexibel zu machen."

Durch die grundlegenden Veränderungen der Bundeswehr insbesondere durch das Aussetzen der Wehrpflicht ist die Bedeutung der Reserve für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr in den letzten Jahren stark gestiegen. Mit Hilfe einsatzbereiter und leistungsfähiger Reservisten wird heute mehr denn je sichergestellt, dass die Bundeswehr Ihren Auftrag erfüllen kann. Darüberhinaus unterstützen spezialisierte Reservisten den Aufbau neuer Fähigkeiten innerhalb der Bundeswehr z. B. im Bereich Cybersecurity.

Auch bei der Unterstützung der Zivilgesellschaft durch die Bundeswehr im Heimat- und Katastophenschutz können Reservisten einen wertvollen Beitrag leisten.

Durch die wachsende Anzahl von Reservisten kommt der Reserve auch zunehmend eine bedeutende Rolle als Mittler zwischen der Bundeswehr und der Zivilgesellschaft zu.

Beim Einsatz von Reservisten bei der Bundeswehr werden drei Kategorien unterschieden:

> die Truppenreserve,
> die Territoriale Reserve und
> die Allgemeine Reserve

Jeder Reservist ist grundsätzlich einer dieser Kategorien zugeordnet, wobei ein Wechsel zwischen den Kategorien abhängig von den Lebensumständen und Möglichkeiten jederzeit möglich ist.

Die Truppenreserve verstärkt die aktiven Verbände im Heer, in der Luftwaffe, in der Marine, im Sanitätsdienst und in der Streikräftebasis.

Die Territoriale Reserve unterstützt die zivil-militärische Zusammenarbeit z. B. im Heimat- und Katastophenschutz.

Für den Einsatz in der Truppenreserve oder der Territorialen Reserve müssen sogenannte Beorderungsdienstposten in den jeweiligen Einheiten vorhanden sein. Jedem Reservisten ist ein solcher Beorderungsdienstposten fest zugewiesen.

Alle Reservisten, denen kein Beorderungsdienstposten zugewiesen ist, sind in der Allgemeinen Reserve zusammengefasst. Diese können, soweit sie wehrrechtlich verfügbar sind, nach Bedarf und Verfügbarkeit Dienst in der Bundeswehr leisten.

Die Organisation der Reserve ist umfassend in der Konzeption der Reserve (KdR) beschrieben.

  • Weisung für die Reservistenarbeit



    Die mit der Konzeption der Reserve (KdR) eingeleitete Neuausrichtung der Reserve der Bundeswehr als integraler Bestandteil der Neuausrichtung der Bundeswehr als Ganzes ist in vollem Gange. Obwohl schon vieles erreicht wurde und vieles kurz vor der Verwirklichung steht, bedarf es eines über das Jahr 2017 hinaus gehenden Blicks für „unsere“ Reserve. Um auf neue oder sich in schärferer Deutlichkeit abzeichnende Herausforderungen der Bundeswehr vor allem in personeller Hinsicht zu reagieren, ist die Reserve fortlaufend zu justieren und ihr Potential weiter zu erschließen.

    Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) hat als besonders beauftragter Partner der Bundeswehr in der Reservistenarbeit die Herausforderung angenommen, seine eigene Neuausrichtung parallel mit der der Reserve der Bundeswehr anzugehen. Mit dem im Jahre 2014 begonnenen „Projekt IGF/KLF“ hat er ein frühes Signal gesetzt, die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr durch gezielte Unterstützungsleistungen weiter zu vertiefen. Die Bundeswehr hat dieses Angebot angenommen und wird den VdRBw bei dessen Neuausrichtung auch weiterhin konstruktiv begleiten.

     
    Weisung für die Reservistenarbeit (PDF, 1,2 MB)



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Stand vom: 31.08.18


http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/poc/resarb?uri=ci%3Abw.skb_resarb.reserve