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Aussetzung der Pflichtvorsorge Lärm für nicht beorderte Reservistinnen und Reservisten

Das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr hat mit sofortiger Wirkung die Aussetzung der "Regelung zur Umsetzung der Zentralvorschrift A1-2014/0-6000 für die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge bei Tätigkeiten mit Lärmexposition" angewiesen.
Mit sofortiger Wirkung sind somit alle Maßnahmen zur Pflichtvorsorge Lärm im Rahmen der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit nach dem V. Abschnitt SG § 81 Dienstliche Veranstaltung einzustellen.

Der Einführungstermin wird bis auf Weiteres auf den 01.07.2018 verschoben.

Weitere Informationen folgen.




Version 2 der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2 „Die Reserve“ veröffentlicht

Am 23. Juni 2017 wurde eine neue Version der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2 als Version 2, die umfangreiche Änderungen enthält, veröffentlicht. Der Name der Regelung wurde geändert. Sie heißt nun kurz und knapp „Die Reserve“. Wesentliche Änderungen sind:

• Es erfolgte eine nochmalige Überarbeitung des Abschnitts 7.2, „Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG)“, um die Regelungen transparenter zu gestalten.

• Weitere inhaltliche Änderungen beziehen sich auf die im Rahmen der Zusammenführung des Ausweises für Reservisten und Reservistinnen (Ausweis Res) und der allgemeinen Uniformtragerlaubnis (allg UTE) erforderlichen Regelungen, nach denen bereits verfahren wird.

• Die seit Oktober 2016 geltenden Regelungen zur wehrmedizinischen Begutachtung von Reservisten und Reservistinnen zu Beginn und Ende eines Reservistendienstes fanden ebenfalls Berücksichtigung.

• In Abstimmung mit dem VdRBw wurde die Möglichkeit der Teilnahme von Gästen an Schießen der RAG Schießsport eingeschränkt.

• Die Anwendung der Regelungen der Soldatenarbeitszeitverordnung auf Reservisten und Reservistinnen wurde ebenfalls eingepflegt.

• Die seit Januar 2017 durch Änderung der Verwaltungsvorschrift ermöglichte Auszahlung des Sachbezugswertes für nicht bereitgestellte Gemeinschaftsverpflegung bei DVag wurde aufgenommen.

• Die Voraussetzungen zum Erlangen der Spitzendienstgrade in den Laufbahnen der Offiziere und der Feldwebel wurden für frühere Berufssoldaten derart verändert, dass es nun nicht mehr zwingend zweier Beurteilungen als Reservist bedarf, sondern eine Beurteilung aus dem aktiven Dienstverhältnis sowie eine Beurteilung als Reservist ausreichende Grundlage für die Beförderung sein kann.

• Schließlich wurde die bislang noch fehlende Anlage 8.24 „Kommunikation der Dienstleistungsdienststellen mit der Arbeitgeberseite / der Dienstbehörde“ ergänzt. Sie stellt eine Handreichung für die Truppe zur Kommunikation mit den Arbeitgebern der eigenen Reservistinnen und Reservisten dar.

Da die Vorgaben des Regelungsmanagements in der Version 2 keine Kennzeichnung der Änderungen erlauben, gibt beigefügte Übersicht einen Überblick über die wesentlichen Änderungen in der Version 2 seit Herausgabe der Version 1.1 im Februar 2016.

Die Zentralvorschrift selber steht im Download-Bereich dieser Internetpräsenz zur Verfügung.



Zum Änderungsverzeichnis ZR A2-1300/0-0-2 Version 2!

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Stand vom: 14.08.17 | Autor: Stabsfeldwebel Hamel - SKA KompZResAngelBw


http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/poc/resarb?uri=ci%3Abw.skb_resarb